Feldthymian (Quendel)

Feldthymian - Pflanze (c) Ernst Frühmann

Obwohl der Feldthymian milder in der Wirkung ist als die Arten des Echten und Spanischen Thymian (Thymus vulgaris und T. zygis), die im Süden Europas beheimatet sind, hat er besonders in der Volksmedizin seinen Platz behaupten können.

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Senna (Alexandriner)

Senna © Ernst Frühmann

Die beiden Senna- Arten, die sich nur durch kleine Unterschiede in ihrem Aussehen und in ihrem Wirkstoffmuster unterscheiden, liefern uns mit den Blättern und Hülsenfrüchten wertvolle Grundlagen für Teezubereitungen und standardisierte Arzneimittel; sie gelten auch heute noch als ausgezeichnete Laxantien, die im Dickdarm wirksam sind und sowohl die Motilität als auch die Sekretion beeinflussen.

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Maiglöckchen

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Seit langer Zeit ist das Maiglöckchen ein Glücks- und Liebessymbol. Aus christlicher Sicht ist diese Pflanze eine „Marienblume“ und damit ein Zeichen für die reine Liebe. Die weiße Farbe der Blüten signalisiert die Reinheit, das Grün der Blätter steht für die Hoffnung.

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Buchweizen

Buchweizen Pflanze

Beim Buchweizen handelt es sich um eine Pflanze, die nachweislich schon vor 8000 Jahren in China kultiviert wurde. Von Ostasien her kam der Buchweizen über Mittelasien und den Nahen Osten vermutlich durch die Kreuzritter nach Europa; er wurde zunächst in der Region Mecklenburg angebaut.

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Mahonie

Mahonie © Ernst Frühmann

Die Mahonie hat nicht nur durch die Zugehörigkeit zur Familie der Sauerdorngewächse ein Nahverhältnis zur Berberitze; auch die Inhaltsstoffe decken sich teilweise mit jenen der Berberitze und die Pflanzen wurden früher als Berberis aquifolium bezeichnet. Damit handelt es sich bei der Mahonie um eine Heilpflanze, deren stark wirksame Alkaloide ihre Verwendung und vor allem die Selbstmedikation einschränken.

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Echte Kamille

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Alle, die die Namensgebung der Kamille in den letzten Jahrzehnten verfolgt haben, werden festgestellt haben, dass der lateinische Name mehrmals verändert wurde. Aber Chamomilla recutita und Matricaria chamomilla L. gelten auch heute noch als Synonyme für die Echte Kamille. In der deutschen Bezeichnung nennt man sie auch Kleine Kamille, Deutsche Kamille oder Feldkamille.

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Eibisch

Eibisch © Ernst Frühmann

Der Echte Eibisch – Althaea officinalis L. – aus der Familie der Malvengewächse ist ein häufig angewendetes Hustenmittel, von dem sowohl die Wurzeln als auch die Blätter mit ihren Schleimstoffen in Tees oder Sirupzubereitungen zu finden sind. Während in den Büchern bisher die Zubereitung als Tee meist auf kaltem Weg empfohlen wurde, gibt es heute neue Erkenntnisse; der heiße Weg (Aufguss) ist auf keinen Fall falsch und mindert nicht die Qualität des Eibisch als Schleimdroge.

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Beifuß

Beifuß © Ernst Frühmann

Sucht man in einem botanischen Inhaltsverzeichnis das Wort „Artemisia“, dann sieht man, dass es in dieser Familie einige Heil- und Gewürzpflanzen gibt, die diesen Namen tragen und deren Wirksamkeit und Heilkraft gefragt sind. Neben dem Gemeinen Beifuß (A. vulgaris) hat sein „großer Bruder“ der Wermut (A. absinthium) die führende Rolle als Heilpflanze übernommen;

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Zimt und Sternanis

Zimt © Ernst Frühmann

Der herrliche Duft nach Gewürzen und ätherischem Öl aus der Küche in der Zeit um den Advent gehört ebenso zur weihnachtlichen Vorfreude wie die Weihnachtsbäckerei und der Brauch, Zimt und Sternanis als aromatischen Blickfang in Tischschmuck und andere Dekorationen zu integrieren.

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Fieberklee

Fieberklee © Ernst Frühmann

Der Fieberklee oder Bitterklee ist eine sehr schöne Heilpflanze, die man an sehr feuchten Standorten finden kann. Er ist in der Natur selten anzutreffen, ist aber dann meist in größeren Mengen vorhanden. Wegen seines relativ seltenen Vorkommens zählt er zu den geschützten heimischen Pflanzen. Der Bitterklee oder Fieberklee gehört nun zu den Fieberkleegewächsen; früher war er in der Familie der Enziangewächse eingereiht.

Bei Wanderungen im Frühling sind die auffallend schönen Blüten für den Pflanzenkundigen schon aus einiger Entfernung zu erkennen. Gehen Sie aber bitte sorgsam mit Pflanzen in derart sensiblen Vegetationszonen um! Die Vielfalt und Schönheit der Pflanzen soll ja noch lange Auge und Herz der Wanderer erfreuen.

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